Junge Erwachsene 2018-01-29T18:10:21+00:00

Behandlungsangebot für junge Erwachsene von 18 bis 21 Jahre

In diesem Alter sind bereits einige Krisen der Pubertät sowie der Adoleszenz überwunden. Doch ist im sozialen und emotionalen Sinne das volle Erwachsensein noch nicht erreicht. Die Entwicklung der sozialen sowie beruflichen Identität ist zwischen 18 und 21 Jahren in vollem Gange, damit einhergehen beispielsweise der Auszug aus dem Elternhaus oder dem Verdienen des eigenen Lebensunterhalts.

Die Problemsituationen von jungen Erwachsenen entstehen oft aus dem Prozess der Festigung personaler Selbstverantwortung auf der Basis der positiven oder auch problematischen Erfahrungen aus der Pubertät. Zunehmendes Selbstvertrauen sowie Selbstbewusstsein können zu Konflikten im sozialen Umfeld führen.

Daraus entstehen manchmal folgende Verhaltensstörungen, die mit therapeutischer Hilfe überwunden werden können:

  • Sexuell riskantes Verhalten (Promiskuität, häufige (ungeschützte) Sexualkontakte mit wechselnden Partnern, Jugendschwangerschaft durch eventuelle mangelnde seelische Reife oder finanzielle Abhängigkeit
  • Substanzmissbrauch (übermäßiger Drogen- oder Alkoholkonsum (z.B. Komasaufen)
  • Delinquenz (die emotionale Instabilität junger Erwachsener kann zu einem Einstieg in die Kriminalität führen, insbesondere aufgrund der Dynamik starker Gruppenverbände)
  • Widerständigkeitsbereitschaft/ Rebellion (Im Verbund mit dem Veränderungswunsch junger Erwachsener kann „Rebellion“ als ein wichtiger Faktor in vielen sozialen Bewegungen für positiven Veränderungen in die Welt gesehen werden. In Form von Aufsässigkeit und oppositionellem Verhalten kann sie jedoch zu massiven Konflikten im und mit dem sozialen Umfeld führen und die Zukunft der Betroffenen im starken Maße gefährden)
  • Gewalterfahrungen und Gewaltbereitschaft in z.B. sozialen Gruppen (Freizeit) oder im beruflichen- bzw. Ausbildungsumfeld usw.
  • Existenzängste, Zukunftsängste, Sinnkrisen (z.B. im Zusammenhang mit dem Versuch beruflicher oder emotionaler Orientierung)
  • Prüfungsängste
  • Anorektische und bulimische Ess-Störungen (zwanghaftes Fasten/ Hungern oder zwanghaftes Essen mit nachfolgendem Übergeben)
  • Depression/ Suizidalität
  • Selbstverletzendes Verhalten (z.B. Ritzen)
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